Batteriebrand im Schulhaus: Feuerwehr rettet Person mit Drehleiter – Gebäude gesperrt

(Zürich ZH). Am Mittwochmittag ist in einem Gebäude im Kreis 4 ein Feuer ausgebrochen.

Die Feuerwehr konnte die Flammen unter Kontrolle bringen, die Nachlöscharbeiten gestalteten sich jedoch zeitaufwändig. Verletzte Personen gab es keine.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Ereignis: Batteriebrand in einem Schulhaus
  • Ort: Kreis 4, Stadt Zürich
  • Zeitpunkt: Mittwoch, 14. Oktober 2026, kurz vor Mittag
  • Brandort: Untergeschoss des Gebäudes
  • Rauchentwicklung: Bis in die obersten Etagen
  • Evakuierung: Personen aus dem Gebäude in Sicherheit gebracht
  • Rettung: Eine Person mit der Autodrehleiter aus einem Obergeschoss gerettet
  • Schülerinnen und Schüler: Wegen der Schulferien nicht im Gebäude
  • Medizinische Versorgung: Eine Person untersucht und unverletzt entlassen
  • Schadstoffe: Giftige Stoffe durch den Brand freigesetzt
  • Gebäude: Bis zur Sanierung derzeit nicht nutzbar
  • Brandursache: Polizei ermittelt

Batteriebrand im Untergeschoss eines Schulhauses

Kurz vor dem Mittag wurde die Einsatzleitzentrale von Schutz & Rettung Zürich über einen Brandausbruch in einem Schulhaus im Kreis 4 informiert.

Bei Ankunft der Berufsfeuerwehr traf diese auf eine sehr starke Rauchentwicklung, wobei sich der Rauch bis in die obersten Etagen ausgebreitet hatte. Die Einsatzkräfte starteten umgehend mit der Erkundung und stellten einen Batteriebrand im Untergeschoss des Gebäudes fest.

Feuerwehr rettet Person mit Autodrehleiter

Sämtliche Personen, die sich nicht bereits selbst in Sicherheit gebracht hatten, wurden evakuiert. Eine Person musste von der Berufsfeuerwehr mit der Autodrehleiter aus dem Obergeschoss gerettet werden. Aufgrund der Schulferien befanden sich keine Schüler*innen im Gebäude.

Flammen gelöscht – Nachlöscharbeiten aufwändig

Mittels Innenangriff konnten die Feuerwehrleute die Flammen rasch unter Kontrolle bringen, den Brand löschen und so auch eine weitere Ausbreitung des Rauchs verhindern.

Die Sanität musste eine Person medizinisch untersuchen, konnte sie jedoch unverletzt vor Ort wieder entlassen.

Aufwändig gestalteten sich vor allem die Nachlöscharbeiten. Das Gebäude musste komplett entraucht und punktuell freigemessen werden.

Unter angepassten Schutzmassnahmen konnte die Feuerwehr die ausgebrannte Batterie schliesslich bergen. Die fachgerechte Entsorgung der Batterie wird durch eine Spezialfirma vollzogen.

Giftige Schadstoffe freigesetzt – Schulhaus derzeit nicht nutzbar

Aufgrund des Brands wurden zudem giftige Schadstoffe freigesetzt, weshalb das Gebäude zurzeit nicht nutzbar ist. Eine spezialisierte Firma wird den Brandschaden sanieren, bevor die Übergabe an den ordentlichen Betrieb erfolgen kann.

Polizei untersucht Ursache des Batteriebrands

Die Brandursache wird durch Spezialist*innen der Polizei abgeklärt.

Wie gewohnt, durfte Schutz & Rettung Zürich auf eine gute Zusammenarbeit mit den involvierten Partnern zählen. Die Stadtpolizei Zürich errichtete Absperrungen rund um das betroffene Schulhaus, EWZ stand beratend zur Seite und machte den entsprechenden Gebäudeteil stromlos.

Berufsfeuerwehr, Sanität und weitere Einsatzkräfte vor Ort

Seitens Schutz & Rettung Zürich standen die Berufsfeuerwehr mit dem Einsatzleiter, dem Pikettoffizier Feuerwehr & Zivilschutz und mehreren Löschfahrzeugen sowie die Sanität mit dem Einsatzleiter Sanität, dem Pikettoffizier Sanität, einer Notärztin und einem Rettungswagen im Einsatz.


Polizei.news informiert

Warum ein Batteriebrand selbst nach dem Löschen gefährlich bleiben kann

Bei Lithium-Ionen-Akkus kann ein sogenanntes thermisches Durchgehen auftreten: Im Inneren der Zellen laufen Reaktionen ab, bei denen weitere Wärme entsteht. Deshalb können beschädigte Akkus auch nach dem ersten Löscherfolg erneut gefährlich werden.

Bei solchen Bränden können zudem gesundheitsschädliche Brandgase und Rückstände entstehen. Das erklärt, weshalb Einsatzkräfte unter Umständen Atemschutz benötigen und ein betroffenes Gebäude nach dem Brand gründlich untersucht und gereinigt werden muss.

Im Schulhaus im Kreis 4 musste die Feuerwehr die ausgebrannte Batterie unter besonderen Schutzmassnahmen bergen. Welche Art von Batterie betroffen war, wurde nicht mitgeteilt. Auch die genaue Ursache des Brands wird noch untersucht.


 

Quelle: Schutz & Rettung Zürich
Bildquelle: Schutz & Rettung Zürich

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