Uster ZH: Polizei zieht positive Bilanz zum Uster Märt – kaum Zwischenfälle

In den vergangenen zwei Tagen haben wieder mehrere zehntausend Menschen den traditionellen Uster Märt im Zentrum von Uster besucht.

Dabei spielte das Vorwinterwetter gut mit. Die Stadtpolizei Uster zieht eine positive Bilanz hinsichtlich Marktbetrieb und die beiden Festnächte. Der Uster Märt 2025 lief aus polizeilicher Sicht sehr erfreulich ab.

Viele Händlerinnen und Händler aus der ganzen Schweiz reisten auch dieses Jahr in die Stadt Uster und verwandelten das Zentrum für zwei Tage in eine der grössten Marktstätten des Landes.

Am ersten Märttag herrschte ab 17 Uhr und am zweiten Markttag durchgehend ein hohes Besucheraufkommen und ein reges Treiben bis zum Marktende. Die Marktfahrenden und Barbetreibenden konnten sich an beiden Markttagen grossmehrheitlich über sehr gute Umsätze freuen. Das «Märt-Nest» mit neuem Chalet auf dem Stadthausplatz bestand die Feuertaufe und kam bei den Besuchenden ausserordentlich gut an.

Die bis zum Märtstart abermals umgesetzten temporären baulichen Massnahmen an der Seestrasse ermöglichten, dass Marktstände auch auf diesem Abschnitt Teil des Marktbetriebs waren. Die Anordnung der Marktstände an der Zürichstrasse zwischen Wasserkreisel und Nüsslikreisel erfolgte gleich wie in der Märtaustragung 2024. Die Anzahl der eingegangenen Anmeldungen bestätigte schlussendlich eine vollständige Belegung des festgesetzten Marktperimeters.

Anzahl Marktfahrende: 419
Anzahl Landmaschinen Markt: 46
Anzahl Festwirtschaften (Gross): 7
Total: 472

Im Jahre 2024 sah es zum Vergleich wie folgt aus:
Markt-Betreiber: 430
Landmaschinen: 44
Festwirtschaften: 7
Total: 481

Die originellen Produkte der Standbetreibenden überzeugten auch dieses Jahr, ebenso die vielfältigen kulinarischen Angebote. Auf der legendären Uster Märt Chilbi warteten diverse Vergnügungsbetriebe auf Fahrgäste und Zuschauende. Für gute Unterhaltung war somit stets gesorgt.

In Sachen Nachhaltigkeit konnten am diesjährigen Uster Märt abermals Optimierungen umgesetzt werden – unter anderem durch Abfalltrennung und wiederverwendbare PET-Becher.

Die Stadtpolizei Uster gewährleistete die Sicherheit mit rund 100 Einsatzkräften täglich und nachts. Unterstützt wurde sie von der Kantonspolizei Zürich, Stadtpolizei Dübendorf, Gemeindepolizei Volketswil, Stadtpolizei Illnau-Effretikon, Feuerwehr Uster, Rettungsdienst Uster sowie Securitas AG.

Ein Dialogteam von Stadtpolizei Uster und Winterthur war abends im Einsatz, um Spannungen frühzeitig zu erkennen und deeskalierend zu wirken. Nur in wenigen Fällen musste repressiv eingegriffen werden – meist wegen alkoholbedingten Streitigkeiten.

Das Kommando der Stadtpolizei beurteilt die beiden Markttage als sehr positiv. Alle Herausforderungen wurden erfolgreich gemeistert. Es gab keine grösseren Zwischenfälle.

 

Quelle: Stadtpolizei Uster
Bildquelle: Stadtpolizei Uster

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